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Lindenallee
erhaltenDie einzige gerade Pflanzung des Parks und der einzige nachweisbare Beitrag des Gartenkünstlers Lindahl, der sie schon in seinen ersten Skizzen vorsah. Sie sollte das Huttenschloss mit dem ursprünglich oben im Tal geplanten Schloss verbinden. Alte Schnittstellen zeigen, dass die Linden kastenförmig geschnitten waren, als Anklang an den Barock, im englischen Stil eigentlich fremd, im Historismus aber verbreitet. Vom Schloss führt sie zunächst geradewegs nach Osten, biegt dann in weitem Bogen über die Alleebrücke und schwingt zum Försterhaus. Nach über hundert Jahren braucht sie dringend Pflege.
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Alleebrücke
erhaltenHier quert die Allee das Ramholzer Wasser. Oberhalb der Brücke sammelt sich der Bach in einem Tosbecken, darunter schlängelt er sich neben der Allee und unter einer schlichten Sandsteinbrücke hindurch ins Wiesental, das nur wenige Strauchgruppen gliedern, damit es wie ein natürlicher Bachlauf wirkt. Die Brücken des Parks dienten dem Weg und waren zugleich sorgfältig geschmückt.
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Großer Badeteich
erhaltenDas Zentrum des Tals. Man badete und ruderte hier, eine Fontäne stieg auf, wie in den vornehmen Gärten Englands. Die Ufer waren mit Steinen aus den nahen Brüchen am Schlingloff gefasst, ein schmaler Rundweg hielt den Bewuchs zurück, damit der Teich von vielen Stellen im Park aus zu sehen war. Ein Wehr hielt den Wasserstand. Vom Hang über dem Tal sah man ihn aus Tierfriedhof und Rosengarten; in diesem Blick stand seine Spiegelung für das Meer der Unterwelt.
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Belvedere und Eiskaut
ohne AngabeDen Aushub des Teiches schüttete man auf der Talseite zu einem Hügel auf. Darunter lag die Eiskaut, ein Eiskeller mit Eingang zwischen Hügel und Teich, in dem man im Winter gebrochenes Eis für die Küche im Sommer lagerte. Oben diente der Hügel als Aussichtspunkt auf die untere Alleebrücke. Der Überlauf des Teichs lief in einen schmalen, mit Basaltblöcken gefassten Bach und über Klangsteine hinab.
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Romantische Szenerie
verändertDer hangseitige Weg führt vom Tierfriedhof oberhalb des Badeteichs und der Lindenallee zurück zum Schloss. Unterwegs passiert er eine Partie aus gesetzten Basaltblöcken mit schmalen Pfaden, die eine romantische Szenerie darstellen sollte, bepflanzt mit Schattenliebendem: Immergrün, Farne, Salomonsiegel, Elfenblume und Wildstauden.
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Arboretum
verändertZwischen Pavillon und Alleebrücke öffnet sich ein länglicher Wiesenraum mit Nadelbäumen. Stumm dachte ihn als Arboretum für Exoten, ganz nach der Mode seit der Mitte des 19. Jahrhunderts, Gehölze von Reisen mitzubringen. Einige Bäume sind über dreißig Meter hoch, andere aus der ersten Pflanzung überaltert oder abgestorben. Den bedeutendsten nennt Dorn eine Metasequoia glyptostroboides; die Art wurde erst nach 1948 in Europa gepflanzt, der Baum kann also nicht aus Stumms Zeit stammen oder ist anders zu bestimmen. Eine forstartige Pflanzung trennt das Arboretum von der großen Obstwiese darüber; durch Blickfenster sah man mehrfach auf die Burg. Die Fenster sind zugewachsen.
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Blickachse Kinzberg
ohne AngabeEine der Sichtbeziehungen in die Landschaft, die Stumm bewusst offenhielt, um den Park mit seiner Umgebung zu verzahnen. Dorn verzeichnet sie im Plan, beschreibt sie im Text aber nicht.
Nummern nach dem Parkplan bei Hans Dorn 2006. Der Zustand ist der von 2006, nicht der heutige Augenschein.